Anzeigengruppen

Jede Anzeigengruppe muss mindestens eine Anzeige mit der Zielseite sowie mindestens ein Keyword oder Placement enthalten.

Eine Anzeigengruppe deckt idealerweise nur ein konkretes Thema ab, sodass die darin enthaltenen Elemente eng zueinander passen. Denn je besser die Keywords oder Placements auf die Anzeigen und die Zielseite abgestimmt sind, desto höher bewertet Google die Relevanz der Anzeigen, was durch einen höheren Qualitätsfaktor auch kostensenkend wirkt.

Ein Ads-Konto kann bis zu 10’000 Kampagnen mit jeweils 20’000 Anzeigengruppen enthalten. In jeder Anzeigengruppe können bis zu 20’000 Elemente zur Ausrichtung, also Keywords oder Placements, sowie 50 Anzeigen platziert werden. Insgesamt finden 4 Mio Anzeigen in einem Konto Platz, wobei sowohl aktive als auch pausierte gezählt werden. Diese hohen Grenzen erreicht jedoch kaum ein Werbetreibender.

Kampagnen-Struktur

Die Werbeziele, die sich in Kampagnenziele übersetzen, bestimmen zu einem Teil die Gliederung der Kampagnen. Die Struktur orientiert sich zunächst an der beworbenen Webseite. Die Kriterien, nach denen Kampagnen strukturiert werden können, sind vielfältig und in der Praxis häufig kombiniert:

  • Geografische Ausrichtung
  • Sprache
  • Werbenetzwerk
  • Budget
  • Thema
  • Produktgruppe
  • Marke

Um sich im Konto schneller zurechtzufinden, folgt auch die Benennung der einzelnen Kampagnen der Auswahl der jeweiligen Kriterien.

Je feiner gegliedert die Struktur gestaltet ist, desto effizienter sind die Keywords, Anzeigen und Zielseite aufeinander abgestimmt. Neben der damit erreichten höheren Qualität ist auch das Budget besser zu gewichten und zu kontrollieren. Das Konto gewinnt zudem an Übersichtlichkeit, was die Analyse der Performance und die Durchführung von Anpassungen vereinfacht.